Aujeszky - Fund im Landkreis Emmendingen

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Bereits am Dienstag wurde ich von einem vermutlichen Fall von Aujeszkyscher Krankheit (auch Pseudowut) bei einem Wildschwein aus Teningen vorinformiert. Das Untersuchungsergebnis war jedoch noch durch das Friedrich-Löffler Institut zu überprüfen.

Deshalb nun erst heute die Bestätigung zu den kursierenden Gerüchten: Ja es stimmt!

 

Da die Krankheit in der ASP Überwachungszone festgestellt wurde und dort auch der Leinenzwang für Hunde in der ab dem 04.06.2022 gültigen Allgemeinverfügung gilt, sollten die Hunde vor einer Ansteckung derzeit weitestgehend sicher sein.

 

Um so wichtiger ist es jedes erlegte, verunfallte oder tote Wildschwein durch uns Jäger zu beproben.

In den Restriktionszonen ASP ist das in der neuen Allgemeinverfügung nun verpflichtend! Ebenso sollte tagesaktuell die o.g. Sauen dem zuständigen Veterinäramt mitgeteilt werden!

 

Erfreulich ist, dass bislang kein verendetes Wildschwein gefunden wurde.

 

Heute Nachmittag 3.6.22 fand man einen verwaisten, kleinen Frischling der keine Fluchtreaktionen zeigte.

Anscheinend hatte er den Anschluss an seine Rotte verloren.

Er wurde im Beisein des Revierinhabers in Kenzingen vorsorglich erlegt und umgehend der Untersuchung durch die CVUA zugeführt.

Untersuchungsergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.

Stand 05.06.2022: Der erlegte Frischling wurde ASP NEGATIV getestet.

Seien sie weiter wachsam in ihren Revieren und melden sie umgehend wenn sie ein krankes oder verendetes Wildschwein finden.

an das zuständige Veterinäramt in Emmendingen, im Ortenaukreis oder dem des Landkreises Breisgau Hochschwarzwald.

 

Über die auf unserer Homepage integrierten Infoseite des LJV kommen sie zu den häufigst gestellten Fragen zum Thema!

 

Grüße und Waidmannsheil    

Joachim Göhringer