Bericht Hundeführerseminar mit Ueli Bärtschi

Erstellt am 10.03.2020

Am Wochenende 29.2./1.3.2020 fand in der KJV Emmendingen ein Hundeführerseminar statt.
Eingeladen war der Profi-Ausbilder Ueli Bärtschi aus dem Kanton Bern in der Schweiz. Dieser arbeitete über 25 Jahre als Wildhüter im Kanton Bern, verfügt über jahrelange Erfahrung im Militär und der Grenzwache mit Schutz- und Begleithunden, Katastrophenhunden und jagdlichen Gebrauchshunden.

Am Samstag Morgen trafen sich 14 HundeführerInnen an der Saatschulhütte in Weisweil, die uns der Forst freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.
Eine bunt gemischte Gruppe mit verschiedensten Hunderassen war vertreten: Der jüngste "Teilnehmer" ein 5 Monate alter Dackel - der älteste ein Braque d`Auvergne mit rund 8 Jahren.
Unter den anderen Hunderassen befanden sich : Deutsch Drahthaar, kleine Münsterländer, Griffon, Weimaraner, Alp. Dachsbracke, Labrador, BGS und Deutsch Kurzhaar.
Nach der Begrüßung durch Hundeobfrau und HR Leiterin Birgitta Krause-Hofstette begann der Theorieteil mit einer Präsentation zu jagdkynologischen Themen.

Im Anschluss ging es auf dem Vorplatz mit gemeinsamen Gehorsamsübungen in der Gruppe weiter. Souverän und ruhig, zeigte Bärtschi den menschl. Teilnehmern auf, wie sie mit ihrem Hund kommunizieren müssen, damit es mit der Führung klappt. Dies führte zu manchem Vorführ- und Aha-Effekt und spornte zur Nachahmung an.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen  ging es u.a. an die Apportierarbeit. Ueli zeigte in praktischen Übungen den Weg von der spielerischen Bringfreude zum verlangten Apportieren auf. Hunde die Probleme mit dem Aufnehmen vom Apportel hatten, waren nach den Übungen mit Ueli einen Schritt weiter.
Ein entspannteres Mensch–Hund Gespann war das Ergebnis.

Der zweite Tag war der Nasenarbeit gewidmet. Mit Hilfe einer weiteren Präsentation zeigte uns Ueli die vielen Herausforderungen der Nachsuchen- bzw Nasenarbeit auf. Lesen lernen des Hundes, korrekte Fährtenarbeit, Verweiserübungen und wie bekomme ich den Hund auf der Fährte langsam.
Dies wurde Anhand von kleinen Fährten, die jeder Teilnehmer für seinen Hund selbst legte, in die Praxis umgesetzt.

Toll war, wie Ueli sich immer wieder auf die unterschiedlichen Rassen mit unterschiedlichem Ausbildungsstand und Ansprüchen der Hundeführer umschwenkte und einstellte.
Es zeigte sich immer wieder - Mensch muss die richtige Haltung einnehmen, damit die Kommunikation Mensch-Hund funktioniert.

Wir hatten Glück mit dem Wetter und es war ein rundum gelungenes und lehrreiches Wochenende. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und jeder ging bestimmt mit neuen Ideen, Anregungen und Motivation nach Hause.

Vielen Dank an Ueli Bärtschi

Text und Bilder: Hannah Born

Erstellt am 10.03.2020
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