Jungjägerinnen und Jungjäger pflanzen Feldhecke für mehr Naturschutz in Emmendingen/Kollmarsreute
Am vergangenen Samstag wurde in Emmendingen-Kollmarsreute ein beeindruckendes Zeichen für den aktiven Naturschutz gesetzt. Gemeinsam mit den engagierten Jungjägerinnen und Jungjägern der Kreisjägervereinigung Emmendingen sowie weiteren Mitgliedern der KJV wurde an einem Gewässerrand eine neue Feldhecke gepflanzt – eine Maßnahme, die nicht nur die Artenvielfalt fördert, sondern auch den Schutz unseres sensiblen Ökosystems stärkt.
Die Pflanzaktion fand auf einer städtischen Fläche direkt am Fließgewässer statt, einem Ort, der für Flora und Fauna besonders wertvoll ist. Die Stadt Emmendingen stellte die typischen Heckenpflanzen wie z.B. Schneeball und Schlehe bereit, die als natürliche Lebensräume zahlreichen Tieren Schutz und Nahrung bieten. Mit viel Tatkraft und Begeisterung brachten die jungen Jägerinnen und Jäger gemeinsam mit den Revierpächtern die Pflanzen in die Erde. Unterstützt wurden sie dabei von Herrn Tichatzky, dem Gewässerbeauftragten der Stadt Emmendingen, sowie Stadtförster Stefan Schweiger, die mit ihrem Fachwissen die Bedeutung dieser Maßnahme unterstrichen.
Diese Pflanzaktion zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das Engagement der Jägerschaft für den Umweltschutz ist. Die Pflege und der Erhalt von Lebensräumen wie Feldhecken sind essenziell für eine nachhaltige Jagd und den Schutz der Natur. Hecken fungieren als grüne Korridore, die Wildtieren sichere Rückzugsorte bieten und gleichzeitig das Landschaftsbild bereichern. Sie tragen dazu bei, das ökologische Gleichgewicht zu bewahren und fördern die Biodiversität in unserer Region.
Mit dem gemeinsamen Einsatz wurde nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Schutz des Gewässers und seiner Umgebung geleistet, sondern auch die Verbundenheit der Jägerschaft mit der Natur eindrucksvoll sichtbar. Nach getaner Arbeit stärkten sich die 13 motivierten Naturschützer beim gemeinsamen Wildwürstle-Grillen – ein schöner Abschluss, der zeigt, wie Gemeinschaft und Naturerlebnis Hand in Hand gehen.
Diese Pflanzaktion ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie verantwortungsvolle Jagd und aktiver Naturschutz zusammenwirken. Sie macht deutlich, dass der Schutz unserer Umwelt nicht nur Aufgabe einzelner ist, sondern nur gemeinsam mit Herz und Hand gelingen kann. Die Jägerinnen und Jäger der KJV Emmendingen setzen mit ihrem Engagement ein starkes Zeichen für eine lebenswerte Natur – heute und für kommende Generationen.



